WorldSBK Aragon: Lowes und Bassani sammeln starke Ergebnisse in Aragon
Alex Lowes und Axel Bassani beendeten die sechste Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft im MotorLand Aragon mit weiteren starken Punkteresultaten für das bimota by Kawasaki Racing Team. Lowes erreichte mit Rang vier im zweiten Hauptrennen sein bestes Ergebnis des Wochenendes, während Bassani mit Platz fünf ebenfalls wichtige Meisterschaftspunkte sammelte und seine Position in den Top Ten der Gesamtwertung festigte.
Wichtige Punkte unter schwierigen Bedingungen
Die Fahrer des bimota by Kawasaki Racing Teams, Alex Lowes und Axel Bassani, erzielten am abschließenden Renntag der sechsten Runde der FIM Superbike-Weltmeisterschaft im MotorLand Aragon erneut starke Ergebnisse. Sowohl im zehn Runden langen Tissot Superpole Race als auch im abschließenden zweiten Hauptrennen über 18 Runden sammelten beide Fahrer wichtige Meisterschaftspunkte.
Nach einem intensiven Rennwochenende mit hohen Temperaturen und starker Konkurrenz konnten beide Fahrer das Potenzial ihrer bimota KB998 Rimini optimal ausschöpfen und in allen Rennen wichtige Punkte sammeln.
Im Tissot Superpole Race startete Lowes von Position fünf und beendete das Rennen auf demselben Platz. Bassani ging von Rang zehn ins Rennen und arbeitete sich bis auf Platz sechs nach vorne. Im Ziel fehlte ihm lediglich etwas mehr als eine halbe Sekunde auf seinen Teamkollegen.
Für das zweite Hauptrennen stiegen die Temperaturen nochmals deutlich an. Bei rund 30 Grad Lufttemperatur und Streckentemperaturen von nahezu 50 Grad nahmen Lowes und Bassani das letzte Rennen des Wochenendes in Angriff.
Lowes wusste, dass ein Platz unter den ersten Vier unter diesen Bedingungen das maximal realistische Ergebnis darstellen würde. Mit Rang vier lieferte er erneut eine starke Leistung ab und machte die bimota KB998 Rimini zur bestplatzierten Maschine außerhalb der Ducati-Piloten auf dem 5,077 Kilometer langen Kurs von MotorLand Aragon.
Bassani ging dank seines sechsten Platzes im Superpole Race von Startplatz sechs in das zweite Hauptrennen. Im Rennverlauf konnte er sich um eine weitere Position verbessern und belegte Rang fünf. Im Ziel lag er weniger als zwei Sekunden hinter Lowes.
ie mehr als soliden Punkteresultate sorgten dafür, dass Lowes das Rennwochenende als Gesamtvierter der Weltmeisterschaft mit 132 Punkten abschloss. Bassani verbesserte sich nach seinen drei Punkteresultaten in Aragon auf Rang sieben der Gesamtwertung und hält nun bei 109 Punkten.
Nach Abschluss des Rennwochenendes in Aragon und dem Ende der ersten Saisonhälfte richtet sich der Blick nun auf die nächste Runde auf dem Misano World Circuit „Marco Simoncelli“. Das Heimrennen von bimota und Axel Bassani findet vom 13. bis 15. Juni statt und zählt traditionell zu den Höhepunkten im WorldSBK-Kalender.
Stimmen nach dem Rennen
Alex Lowes: „Heute hat mir das Fahren wirklich Spaß gemacht. Am Freitag war Axel deutlich schneller als ich und er war das gesamte Wochenende über sehr stark unterwegs. Deshalb musste ich mich darauf konzentrieren, in welchen Bereichen ich mich verbessern kann. Seit Samstagmorgen haben wir das Motorrad weitgehend unverändert gelassen und ich denke, dass ich sowohl am Samstag als auch am Sonntag einen guten Job gemacht habe.
Die Fahrer auf dem Podium, darunter auch mein Bruder Sam, waren jedoch deutlich schneller. Realistisch betrachtet war Platz vier das Maximum, das wir erreichen konnten, und genau das haben wir sowohl in Rennen eins als auch in Rennen zwei geschafft. Darüber bin ich sehr zufrieden.
Natürlich möchte ich mich weiter verbessern. Ich wäre gerne etwas näher an Sam und den Fahrern an der Spitze gewesen. Ich bin sicher, dass ich noch besser fahren kann. In der letzten Kurve verliere ich im Vergleich zu Axel deutlich Zeit, obwohl wir das gleiche Motorrad haben. Es gibt also Bereiche, in denen ich mich verbessern kann. Wir müssen unser Projekt weiterentwickeln, und ich denke, dass uns das gelingt. Dieses Jahr war nicht einfach, aber die Einstellung innerhalb des Teams stimmt.“
Axel Bassani: „Wenn ich mein bestes Rennen des Tages auswählen müsste, dann wäre es das Superpole Race, denn normalerweise tue ich mich in solchen Situationen eher schwer. Heute haben wir dort jedoch ein wirklich starkes Rennen gezeigt und ich hatte in den ersten Runden einen schönen Kampf mit Alex. Das Sprint-Rennen hat mir viel Spaß gemacht und unser Tempo war stark.
Im zweiten Hauptrennen begann das Motorrad gut zu funktionieren, allerdings brauchte ich einige Runden, um Alberto Surra zu überholen. Danach versuchte ich, mein Tempo zu fahren, ohne zu sehr zu pushen und dabei Fehler zu riskieren.
Mit den Platzierungen acht, sechs und fünf haben wir das Wochenende positiv abgeschlossen. Darüber kann ich zufrieden sein. Ich freue mich auch über die Arbeit des Teams, denn dieses Wochenende war aufgrund der hohen Temperaturen besonders schwierig. Vor allem für die Jungs in der Box war es extrem heiß, und dafür möchte ich mich ausdrücklich bedanken.“