MXGP/MX2: Weiteres Podium für Romain Febvre in Südafrika
Kawasaki Racing Team MXGP Fahrer Romain Febvre sicherte sich beim elften Lauf der FIM Motocross-Weltmeisterschaft auf der Terra Topia MX Strecke nahe Johannesburg in Südafrika bereits seinen fünften Podiumsplatz der Saison.
MXGP: Fünftes Saisonpodium für Febvre
Mit einem guten Start und einer engen Linie in der ersten Kurve des ersten Laufs kam Romain Febvre als Dritter aus der ersten Runde hervor. Ein sauberes Überholmanöver auf Rang zwei wurde jedoch noch in der ersten Runde zunichtegemacht, als ein Schlag auf sein Knie ihn vorübergehend auf Platz vier zurückwarf. Nach zehn Rennminuten erhöhte der Franzose erneut das Tempo und eroberte in Runde sechs Rang drei zurück. Da die drei Führenden nahezu identische Rundenzeiten fuhren, entwickelte sich bis zur Zielflagge ein spannender Kampf an der Spitze, bei dem die drei Erstplatzierten der Weltmeisterschaft ihre aktuellen Positionen bestätigten.
Auch im zweiten Lauf gelang Febvre ein guter Start. Bereits zur Hälfte der ersten Runde lag er auf Rang drei und übernahm nach zehn Minuten mit einem spektakulären Manöver Platz zwei. Diese Position verteidigte er bis rund zwanzig Minuten vor Rennende, ehe ihn ein Konkurrent überraschend wieder überholte. Mit zwei dritten Plätzen belegte Febvre auch in der Tageswertung Rang drei und baute seinen Vorsprung auf den Viertplatzierten der Meisterschaft auf nun 39 Punkte aus.
Romain Febvre sagte: „Ich habe mich das ganze Wochenende schnell gefühlt. Die Geschwindigkeit war da und auch die Starts haben gepasst. Ich hatte mir zwar mehr erhofft, aber ich habe mir in der ersten Runde des ersten Laufs das Knie angeschlagen und hatte fast das gesamte Rennen Schmerzen. Im zweiten Lauf hatte ich erneut einen guten Start und konnte Jeffrey mehr als zwanzig Minuten hinter mir halten. Ich komme Schritt für Schritt näher an die beiden Führenden heran und wir drei setzen uns mittlerweile vom restlichen Feld ab. Ich konnte ihr Renntempo jederzeit mitgehen und habe in den vergangenen Wochen intensiv an meiner Geschwindigkeit über eine Runde gearbeitet.“
Teamkollege Pauls Jonass erzielte im ersten Lauf sein bislang bestes Ergebnis der Saison. Mit einer starken ersten Runde arbeitete sich der Lette auf Rang fünf nach vorne und behauptete seine Position zunächst erfolgreich. Nach dem Sturz eines Konkurrenten rückte er auf Platz vier vor und konnte diesen bis zur Rennmitte souverän verteidigen.
Im zweiten Lauf gelang Jonass erneut ein guter Start und er lag zunächst auf Rang acht. Ein aggressisches Überholmanöver eines Konkurrenten in Runde sieben warf ihn jedoch bis auf Platz 15 zurück, ehe er das Rennen wieder aufnehmen konnte. Mit einer starken Aufholjagd kämpfte er sich bis auf Rang 13 nach vorne. In der Meisterschaft bleibt Jonass Zehnter und verkürzte den Rückstand auf Rang acht deutlich.
Pauls Jonass erklärte: „Ich fahre derzeit wirklich gut, aber das Endergebnis ist etwas frustrierend. In den ersten Runden des zweiten Laufs war mein Tempo nicht ganz auf dem Niveau, das ich gebraucht hätte, und genau dann gerät man in Situationen wie der mit Fernandez. Der Einschlag war heftig und ich brauchte einige Sekunden, um mich wieder zu orientieren. Diese Woche hatten wir zwei gute Rennen, jetzt müssen wir drei solide Läufe an einem Wochenende zusammenbringen.“
MX2: Karssemakers behauptet Rang zehn der Meisterschaft
DRT Kawasaki Fahrer Kay Karssemakers bestätigte mit zwei elften Plätzen seine Position auf Rang zehn der FIM MX2 Motocross-Weltmeisterschaft.
Der Niederländer erwischte in beiden Läufen gute Starts. Im ersten Rennen lag er in den ersten beiden Runden auf Rang neun, ehe er bis zur Rennmitte auf seinen späteren elften Platz zurückfiel. Im zweiten Lauf gelang ihm ein noch besserer Start. Zehn Minuten lang behauptete er sich auf Rang acht zwischen den Werksfahrern, bevor er das Rennen erneut auf Platz elf beendete.
Kay Karssemakers sagte: „Meine Starts waren in Ordnung und es gab an diesem Wochenende einige positive Dinge, aber mit meiner Fahrweise bin ich noch nicht ganz zufrieden. Jetzt geht es zurück nach Europa, wo wir daran arbeiten werden, wieder näher an die Top Acht heranzukommen. Mit Foxhills sowie den Sandrennen in Lommel und Arnhem stehen einige schöne Grands Prix bevor.“