MXGP: Febvre verpasst Podium knapp – starke Aufholjagd in Sardinien

Riola Sardo, Sardinien – Romain Febvre (Kawasaki Racing Team MXGP) hat beim vierten Lauf der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2026 in den anspruchsvollen Sanddünen von Riola Sardo eine starke Leistung gezeigt und ist in der Gesamtwertung wieder auf Schlagdistanz zu den Podiumsplätzen vorgerückt.

Nach einem soliden Samstag, den der Franzose mit Rang zwei im Qualifying abschloss, stand am Sonntag vor allem eines im Fokus: wichtige Punkte für die Meisterschaft zu sammeln – und genau das gelang.

Starke Rennen am Sonntag bringen Febvre zurück in Podiumsnähe

Im ersten Lauf legte Febvre mit einem starken Start den Grundstein für ein konstantes Rennen. Nach Position vier aus der ersten Runde arbeitete er sich auf Rang drei nach vorne und kontrollierte das Rennen trotz schwieriger Streckenbedingungen souverän. Selbst ein Sturz wenige Runden vor Schluss blieb ohne Positionsverlust.

 

Romain Febvre:  "Im ersten Lauf war ich stark, aber ich habe im zweiten meinen Rhythmus nicht gefunden. Die Starts waren das ganze Wochenende über sehr gut und die Änderungen am Fahrwerk haben im tiefen Sand richtig gut funktioniert. Der Sturz kurz vor Schluss im ersten Lauf hat mich zwar keine Position gekostet, aber Energie – die mir im zweiten Rennen gefehlt hat. Am Ende haben ein paar Prozent gefehlt, aber die Punkte sind wichtig für die Meisterschaft."Romain Febvre:  "Im ersten Lauf war ich stark, aber ich habe im zweiten meinen Rhythmus nicht gefunden. Die Starts waren das ganze Wochenende über sehr gut und die Änderungen am Fahrwerk haben im tiefen Sand richtig gut funktioniert. Der Sturz kurz vor Schluss im ersten Lauf hat mich zwar keine Position gekostet, aber Energie – die mir im zweiten Rennen gefehlt hat. Am Ende haben ein paar Prozent gefehlt, aber die Punkte sind wichtig für die Meisterschaft."

Im zweiten Lauf sicherte sich Febvre den Holeshot, musste jedoch bereits in der Anfangsphase Positionen abgeben. Auf der extrem anspruchsvollen Sandstrecke fand er nicht vollständig zu seinem Rhythmus und beendete das Rennen auf Rang vier.

In der Tageswertung bedeutete dies punktgleich Rang vier – das Podium verpasste er lediglich aufgrund des besseren Ergebnisses eines Konkurrenten im zweiten Lauf.

In der Gesamtwertung macht Febvre dennoch einen wichtigen Schritt nach vorne: Er verbessert sich auf Rang vier und liegt nur noch zwei Punkte hinter dem dritten Platz.

Durchwachsener Sonntag für Jonass

Teamkollege Pauls Jonass zeigte nach einem schwierigen Samstag eine Leistungssteigerung im ersten Lauf und kämpfte sich zwischenzeitlich bis in die Top Ten vor, ehe er das Rennen auf Rang zehn beendete.

Jonass: „Der erste Lauf war schon eine deutliche Verbesserung gegenüber Samstag. Ich habe zwischendurch etwas meinen Rhythmus verloren, konnte aber zum Ende wieder zulegen.“

 

Im zweiten Lauf wurde ein guter Start bereits in Kurve zwei zunichtegemacht, als er in ein Gerangel geriet und stürzte. Vom letzten Platz aus kämpfte sich der Lette noch auf Rang siebzehn nach vorne und behauptet damit weiterhin Rang zwölf in der Gesamtwertung.

„Ich hatte einen guten Start im zweiten Rennen, aber dann bin ich in der zweiten Kurve gestürzt. Danach habe ich mich wieder nach vorne gearbeitet. Allein fahren ging gut, aber Überholen war extrem schwierig. Typisch Riola – es ist hier immer hart.“

Solider Samstag als Ausgangsbasis

Bereits am Samstag hatte Febvre mit Rang zwei im Qualifying Race eine gute Ausgangsposition geschaffen.

„Ich hatte richtig gute Linien und konnte den Abstand mehrfach verkürzen, aber das Überholen hat nicht ganz geklappt. Wir haben einige Änderungen am Setup vorgenommen und ich habe mich sehr wohl gefühlt. Der Start hat wieder gepasst – das gibt ein gutes Gefühl für die Rennen.“

Auch im MX2-Feld zeigte Mathis Valin trotz Schulterproblemen eine kämpferische Leistung und sicherte sich mit Rang sechs im Qualifying eine solide Startposition für den Rennsonntag.

Valin: „Es war ein harter Tag. Ich konnte zehn Tage lang nicht fahren, aber der Start war gut. Danach habe ich meinen Rhythmus gefunden. Die Strecke ist extrem anspruchsvoll – im tiefen Sand kostet jeder kleine Fehler sofort viel Zeit.“

In der EMX250-Klasse setzte Francisco Garcia seine beeindruckende Siegesserie fort und feierte bereits seinen fünften Laufsieg in Folge.

Garcia: „Fünf Siege in Folge – das klingt einfach, ist es aber nicht. Der Start war nicht perfekt, aber ich hatte ein gutes Gefühl auf dem Bike. Nach einem kleinen Fehler habe ich mich wieder gesammelt und konnte zurückkommen, um den Sieg zu holen.“