Saisonfinale der Kawasaki ZX-4RR und ZX-6R Cups am Hockenheimring
Beim Saisonfinale am Hockenheimring wurden die Meistertitel im Kawasaki ZX-4RR Cup und im Kawasaki ZX-6R Cup vergeben. Filip Knigge setzte sich nach einem bis zum letzten Rennen offenen Titelkampf im ZX-4RR Cup durch. Kristoffer König entschied die ZX-6R-Cup-Wertung bereits mit seinem Sieg im ersten Lauf für sich.
Kawasaki ZX-4RR Cup: Filip Knigge krönt sich beim Finale am Hockenheimring zum Meister
Hockenheimring, 25.–27. September 2026 – Spannung bis zum letzten Rennen: Beim Saisonfinale des Kawasaki ZX-4RR Cup fiel am Hockenheimring die Entscheidung um den Meistertitel. Nach einem ereignisreichen ersten Rennen gingen Filip Knigge und Timo Kubbinga punktgleich mit 173 Punkten in den finalen Lauf. Am Ende setzte sich Knigge durch und sicherte sich den Kawasaki ZX-4RR Cup Meistertitel 2026.
Bereits im Qualifying unterstrich Filip Knigge seine starke Form. Mit einer Zeit von 1:36.046 Minuten sicherte er sich die Pole Position. Dahinter folgten Luca van der Velde auf P2, Ben Wiegner auf P3 sowie Timo Kubbinga und Manny mit weiteren starken 36er-Zeiten.
Spannendes erstes Rennen
Das Wochenende begann mit einer Hiobsbotschaft: Jolina Groschopp stürzte in Qualifying 2 und musste das Samstagsrennen anschließend aus dem Krankenhaus verfolgen. Auch für Moritz Konrad war das Rennen bereits in der Warm-up-Lap beendet.
Luca van der Velde startete von P2, musste nach dem Start jedoch zunächst Positionen abgeben. Timo Kubbinga ging früh an Ben Wiegner vorbei, um den Führenden Filip Knigge nicht entkommen zu lassen. In Runde 4 lag Timo bereits direkt am Heck von Knigge und setzte mit einer Rundenzeit von 1:36,3 Minuten ein deutliches Zeichen.
Während sich im gesamten Feld spannende Positionskämpfe entwickelten, baute Knigge seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach zehn Runden betrug dieser bereits 2,3 Sekunden. In der Schlussphase kam Ben Wiegner noch einmal an Timo heran.
Knigge brachte den Sieg mit 1,7 Sekunden Vorsprung ins Ziel. Timo Kubbinga rettete P2 mit gerade einmal 0,060 Sekunden Vorsprung auf Ben Wiegner.
Damit gingen Knigge und Kubbinga punktgleich mit 173 Punkten in das letzte Rennen der Saison.
Auch im weiteren Feld gab es starke Aufholjagden: Simon Bader verbesserte sich von P18 auf P13, Daniek von P25 auf P21, Gero von P28 auf P24 und Simon Fuchs kämpfte sich sogar von P29 auf P19 nach vorne.
Die Entscheidung im zweiten Rennen
Im finalen Lauf erwischte Timo Kubbinga einen starken Start und ging an Ben Wiegner und Luca van der Velde vorbei auf P2. In Runde 2 griff Timo nach der Führung, doch Knigge konterte unmittelbar.
Ben kämpfte derweil mit Luca um P3 und setzte sich in Runde 3 durch. In Runde 4 folgte das nächste Ausrufezeichen von Knigge: Mit 1:35.919 Minuten fuhr er die schnellste Runde des Rennens und begann, sich vom Verfolgerfeld abzusetzen.
Nach acht Runden betrug Knigges Vorsprung bereits rund vier Sekunden. In Runde 11 ging Ben Wiegner schließlich an Timo Kubbinga vorbei und sicherte sich P2.
Knigge blieb souverän und überquerte die Ziellinie mit 4,8 Sekunden Vorsprung. Damit war die Entscheidung gefallen:
1. Filip Knigge – Sieg und Meistertitel
2. Ben Wiegner
3. Timo Kubbinga
4. Luca van der Velde
Für Luca war es erneut der undankbare vierte Platz – bereits zum fünften Mal in zehn Rennen.
Auch die Aufholjagden gingen weiter: Felix Graml fuhr von P17 auf P14, Simon Bader von P18 auf P13, Ariano von P23 auf P19, Gero von P28 auf P24 und Simon von P29 auf P23.
Für Jolina Groschopp endete das Finale leider erneut unglücklich. Auf P14 liegend stürzte sie in der letzten Runde, beinahe in der letzten Kurve.
Technische Kontrolle bestätigt Chancengleichheit
Nach dem Podium wurden die Motorräder der Top 3 auf dem Prüfstand kontrolliert. Das Ergebnis war eindeutig: Zwischen den drei Motorrädern lag die Leistung bei einer Differenz von nicht einmal 0,2 PS.
Damit endete das Saisonfinale nicht nur mit einem würdigen Champion, sondern auch mit einem deutlichen technischen Zeichen für die enge und ausgeglichene Leistungsbasis des Kawasaki ZX-4RR Cup.
Herzlichen Glückwunsch an Filip Knigge zum Kawasaki ZX-4RR Cup Meistertitel 2026 und vielen Dank an alle Fahrer, Teams, Partner und Kawasaki Händler für eine spannende Saison!
Kawasaki ZX-6R Cup: Kristoffer König sichert sich den Meistertitel am Hockenheimring
Hockenheimring, 25.–27. September 2026 – Das Saisonfinale des Kawasaki ZX-6R Cup bot noch einmal packenden Motorsport und enge Positionskämpfe. Auf dem Hockenheimring wurde die Meisterschaft bereits nach dem ersten Rennen entschieden: Kristoffer König ist Meister des Kawasaki ZX-6R Cup 2026 und damit der erste Champion auf der Kawasaki ZX-6R.
Starkes Qualifying
Bereits im Qualifying wurde das hohe Tempo deutlich. Timo Suos sicherte sich mit 1:31.317 Minuten die Pole Position. Dahinter folgten Kristoffer König, Felix Klinck, Felix Kauertz, Pascal und Brandon – allesamt mit Zeiten im Bereich von 1:31 Minuten.
Als bester Wildcard-Pilot qualifizierte sich Leon auf Position 12. Für Jonas Fink war das Wochenende dagegen nach einem Sturz im Qualifying vorzeitig beendet.
Erstes Rennen: König macht den Titel perfekt
König erwischte den besten Start und setzte sich zunächst vor Suos und Kauertz. Bis Runde 7 blieb die Spitzengruppe eng zusammen, bevor Klinck zum Vierkampf aufschloss.
In Runde 8 musste Kauertz über die Curbs, konnte das Rennen aber fortsetzen. Auch im weiteren Feld lieferten sich die Fahrer spannende Positionskämpfe.
In der Schlussphase wurde es besonders um Platz zwei noch einmal eng. Kristoffer König setzte in Runde 11 mit 1:31.170 Minuten die schnellste Rennrunde.
Am Ende überquerte König als Sieger die Ziellinie vor Klinck und Suos.
Damit war die Meisterschaft bereits nach Race 1 entschieden. Kristoffer König krönte sich zum ersten Kawasaki ZX-6R Cup Meister auf der neuen ZX-6R.
Zweites Rennen: Suos siegt, König erneut auf dem Podium
Auch im zweiten Rennen blieb es spannend. Kauertz machte direkt Druck, während Klinck beim Start von P3 auf P5 zurückfiel.
Timo Suos setzte in Runde 3 mit 1:30.844 Minuten die schnellste Runde des Rennens und baute seinen Vorsprung kontinuierlich aus. Nach weiteren Positionskämpfen sicherte er sich schließlich mit 3,5 Sekunden Vorsprung den Start-Ziel-Sieg.
Dahinter kämpfte Kristoffer König bis zur letzten Runde um das Podium. Brandon Schmidt blieb dicht hinter dem neuen Meister, doch König verteidigte P2 mit nur 0,133 Sekunden Vorsprung.
Damit beendet König das Finalwochenende mit zwei Podiumsplätzen und unterstreicht seine starke Saisonleistung.
Auch die im Saisonverlauf diskutierten sportlichen und organisatorischen Entscheidungen rund um den DMSB prägten das Umfeld der Cups. Auf der Strecke lieferte König mit zwei Ergebnissen vor Felix Kauertz an diesem Wochenende jedoch eine klare sportliche Antwort.
Herzlichen Glückwunsch an Kristoffer König zum Kawasaki ZX-6R Cup Meistertitel 2026!