Febvre festigt Rang drei in der MXGP – Valin rückt in der MX2 näher an die Medaillenränge heran
Die Fahrer von Kawasaki zeigten beim Lauf zur FIM Motocross-Weltmeisterschaft in Montevarchi starke Leistungen. Während Romain Febvre seine Position auf Rang drei der MXGP-Weltmeisterschaft festigte, verpasste Mathis Valin in der MX2 nur knapp das Podium und rückte den Medaillenrängen in der Gesamtwertung weiter näher.
MXGP: Febvre baut Vorsprung auf Rang drei aus
Kawasaki Racing Team MXGP Fahrer Romain Febvre belegte auf der traditionsreichen Strecke von Montevarchi in der Toskana den fünften Gesamtrang. Damit sammelte der Franzose mehr Punkte als sein direkter Verfolger in der Meisterschaft und festigte seine Position auf Rang drei der Gesamtwertung.
Im ersten Lauf erwischte Febvre einen guten Start, wurde jedoch in der ersten Kurve von einem Konkurrenten touchiert und verlor Schwung. Dadurch fiel er beim Verlassen der Kurve nahezu ans Ende des Feldes zurück. Mit einer starken ersten Runde kämpfte er sich bis auf Rang zehn nach vorne und arbeitete sich im weiteren Rennverlauf bis auf Platz sechs vor.
Auch im zweiten Lauf musste er nach einem schwierigen Start zunächst Aufholarbeit leisten. Bereits in der zweiten Runde lag er auf Rang acht und konnte sich im weiteren Rennverlauf bis auf Platz fünf verbessern. Mit den Platzierungen sechs und fünf belegte Febvre Rang fünf in der Tageswertung.
Romain Febvre sagte: „Heute mussten wir den Hardpack-Reifen verwenden und wir haben die Starts einfach nicht hinbekommen. Ich konnte mich zwar gut durchs Feld arbeiten, bin aber etwas frustriert, weil diese Strecke eigentlich perfekt zu mir passt. Ich bin überzeugt, dass ich den Grand Prix hätte gewinnen können, wenn ich mit den Spitzenfahrern gestartet wäre. Gegen Rennende ist Überholen oft einfacher, wenn die anderen Fahrer etwas Tempo herausnehmen, aber ich habe am Anfang einfach zu viel Zeit verloren. Im ersten Lauf konnte man fast jede Kurve auf unterschiedlichen Linien fahren. Nach dem Regen zwischen den Läufen war die Innenseite vieler Kurven jedoch matschig, wodurch es im zweiten Lauf deutlich weniger Überholmöglichkeiten gab.“
Teamkollege Pauls Jonass musste sich in beiden Läufen nach schwierigen Starts nach vorne kämpfen. Im ersten Lauf arbeitete er sich von Rang 19 bis auf Platz elf zur Rennmitte nach vorne und profitierte in der Schlussphase vom Sturz eines Konkurrenten, wodurch er Rang zehn übernahm. Im zweiten Lauf nutzte der Lette die Innenseite der ersten Kurve geschickt für einen Top-Ten-Start und kämpfte während des gesamten Rennens um weitere Positionen. Am Ende belegte er Platz acht und verpasste Rang sechs um lediglich zwei Sekunden. In der Meisterschaft liegt er weiterhin auf Platz zehn.
Pauls Jonass erklärte: „Insgesamt war mein Fahren an diesem Wochenende besser und das hat sich auch in den Ergebnissen gezeigt. Die Geschwindigkeit war da und ich hatte ein gutes Gefühl für die Strecke, aber die Starts haben nicht gepasst. Dadurch musste ich in beiden Läufen von weit hinten aufholen. Ich konnte einige gute Überholmanöver zeigen und am Ende war ich nicht weit von den Fahrern vor mir entfernt. Die Strecke war ein echter Old-School-Kurs – hart, rutschig und mit wenig Traktion. Es hat Spaß gemacht, einmal etwas anderes zu fahren.“
MX2: Valin rückt näher an die Medaillenränge heran
Kawasaki Racing Team MX2 Fahrer Mathis Valin verpasste in Montevarchi nur knapp das Podium. Mit den Platzierungen fünf und vier belegte der Franzose Rang fünf in der Tageswertung und rückte in der Weltmeisterschaft bis auf elf Punkte an den Bronzerang heran.
Im ersten Lauf verteidigte Valin seine Pole-Position am Start, verlor jedoch in der engen ersten Kurve mehrere Positionen und fiel auf Rang acht zurück. Bereits in Runde vier lag er wieder auf Platz sechs, ehe ihn ein kleiner Fehler erneut zurückwarf. Mit dem Tempo der Spitze arbeitete er sich anschließend mit einem Doppelüberholmanöver wieder auf Rang fünf nach vorne, den er bis ins Ziel behauptete.
Leichter Nieselregen vor dem zweiten Lauf machte die ohnehin rutschige Strecke noch anspruchsvoller. Valin brachte die Leistung seiner KX250-SR am Start optimal auf den Boden und lag bereits nach der ersten Runde auf Rang zwei. Im Kampf um die Spitze unterlief ihm jedoch ein kleiner Fehler auf einer rutschigen Passage. Trotz weiterhin hohem Tempo verlor er kurz vor Rennende eine weitere Position und beendete den Lauf auf Rang vier.
Mathis Valin sagte: „Ich habe mich mit jeder Session wohler gefühlt und zwei gute Läufe gezeigt. Ich denke, ich hätte an diesem Wochenende sogar drei Holeshots holen können, aber heute habe ich etwas zu früh gebremst. Im zweiten Lauf habe ich alles versucht, um die Führung zu übernehmen, aber gleichzeitig hatte ich immer jemanden direkt hinter mir.“