IDM-Saisonauftakt: Der Anfang macht Hoffnung

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(16 Mai 2017)

IDM-Saisonauftakt: Der Anfang macht Hoffnung

Alles ist anders in diesem Jahr. Deutschlands höchste Motorrad-Straßensportrennserie hat mit der Arbeitsgruppe „Motorsport“ unter dem Dach des Industrieverbands Motorrad e.V. einen neuen Promoter. Die fünf Marken BMW, Honda, Kawasaki, Suzuki und Yamaha ziehen gemeinsam - wie noch nie - an einem Strang. 

Sie verleihen der Internationalen Deutschen Meisterschaft (IDM) völlig neuen Schwung. Aber auch das Kawasaki Schnock Team Motorex aus dem nordrhein-westfälischen Anröchte hat sich neu aufgestellt. Vier Fahrer sind an Bord: Romain Maitre und Damien Raemy in der Top-Klasse IDM Superbike 1000, Jonas Geitner in der IDM Supersport 600 sowie Nachwuchspilot  Philippe Cavegn in der IDM Supersport 300.

Der Saisonauftakt am vergangenen Wochenende auf dem Nürburgring hielt gleich mehrere Überraschungen für das Team bereit. Auch das launische Eifelwetter trug seinen Teil dazu bei. Das erste IDM Superbike 1000-Rennen musste zweimal gestartet werden. Der erste Anlauf wurde nach zwei Runden wegen plötzlich eintretenden Starkregens abgebrochen werden.

Den folgenden Lauf über 16 Runden beendeten weder Romain Maitre noch Damien Raemy. Maitre hatte sich bis zu seinem Ausrutscher gut geschlagen und sich vom 18. Platz auf die 12. Position, auf dem ihm bis dato unbekannten Nürburgring nach vorn gekämpft.

Auch im zweiten Rennen des Tages wurde Maitre vom Pech verfolgt. Der 28-Jährige, der in Frankreich zwei Meistertitel im Promosport gewonnen hat und auch Erfahrungen aus der Langstrecken-Weltmeisterschaft mitbringt, fuhr zwischenzeitlich auf Rang sechs und schied dann nach einem Highsider aus. Damien Raemy konnte seine Zielankunft auf Platz 18 von 35 gestarteten Teilnehmern vermelden.

In der Klasse IDM 600 wurden beide Läufe zur Nullrunde von Jonas Geitner. Im ersten steuerte er auf dem sechsten Rang liegend nach neun Runden die Box an: technischer Defekt an der ZX-6R. Im zweiten Rennen ereilte ihn auf der zweiten Position das gleiche Schicksal. Der Bayer wäre ansonsten durchaus in der Lage gewesen, um einen Podiumsplatz mitzukämpfen.

„Nesthäkchen“ Philippe Cavegn drehte in der kleinen Supersport 300-Klasse seine ersten Runden und ist mit der Kawasaki Ninja 300 der Exot, in dem von Yamaha beherrschten Feld. Cavegn sammelt erst einmal Erfahrung, der 17jährige soll sich erst einmal auf internationalem Boden zurechtfinden.    

Obwohl die Jungs vom Team Schnock Kawasaki Motorex ohne jegliche Punkte vom Nürburgring abreisten, ist die Stimmung positiv. Denn die einzelnen Leistungen haben gezeigt, dass mit ihnen zu rechnen ist, wenn alles stimmt. Die nächste IDM-Runde findet vom 7. bis 9. Juli im belgischen Zolder statt.